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Wie die Generation Y bei der privaten Altersvorsorge Weitblick beweisen kann

Sie sind gut ausgebildet und legen weniger Wert auf Status und materiellen Erfolg als auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Die Rede ist von der Generation Y. Damit betiteln Soziologen junge Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden. Sie gelten als besonders technikaffin, da sie die erste Generation sind, die mit dem Internet und den sozialen Medien groß wurde.

Trotz der mannigfaltigen Möglichkeiten der vertrauten digitalen Welt, ist laut einer aktuellen Studie* mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Generation Y eine persönliche Beratung beim Thema Altersvorsorge wichtig. Die Rente ist für die jungen Berufstätigen zwar noch mehrere Jahrzehnte weit weg, aber ihnen ist sehr wohl bewusst, dass sie für den Ruhestand privat vorsorgen müssen. Rund 22 Prozent der Befragten sorgen derzeit aktiv vor. Nur 15 Prozent geben an, dass sie bereits ausreichend vorgesorgt haben.

Es wird also Zeit für viele junge Menschen, sich über die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge zu informieren. Die Sparkasse MUSTERSTADT hat drei Tipps, die nicht viel Zeit und Aufwand kosten:

Tipp 1: Schon kleine Beträge wirken über Zinseszins

Der Anfang ist die größte Hürde. Im Alltag geht das Thema Vorsorge zwischen Ausbildung, Familienleben und Freizeit oft unter. Aber je früher man anfängt, desto besser – auch mit kleinen Beträgen. Dass auch aus kleinen Beträgen langfristig eine stattliche Summe werden kann, zeigt eine Berechnung der Deka, dem Wertpapierhaus der Sparkassen. Wer beispielsweise heute 25 Jahre alt ist, über 15 Jahre lang jeden Monat 100 Euro in einen Sparplan einzahlt und danach keine weiteren Sparraten mehr leistet, der kann bei einer angenommenen jährlichen Durchschnittsrendite von 5 Prozent mit 65 Jahren auf ein Vermögen von über 90.000 Euro zugreifen.**

Tipp 2: Online-Rechner sind einfach und schnell

Als Faustregel gilt: Wer den gewohnten Lebensstandard im Alter halten will, braucht etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts. Die Sparkasse Musterstadt bietet online unter www.sparkasse-musterstadt.de einen kostenlosen Rechner an, mit dem man die eigene Versorgungslücke genau berechnen kann. Je detailliertere Angaben dabei gemacht werden, desto verlässlicher ist am Ende die Prognose.

Tipp 3: Auf Beratungsgespräch vorbereiten

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Altersvorsorge – mit entsprechend unterschiedlichen Renditeerwartungen. Daher empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Experten der Sparkasse. Um dem Berater von vornherein die richtigen Eckpunkte zu geben, sollte man einige Fragen für sich vorher beantwortet haben. Dazu gehören beispielsweise: „Wie viel Geld will bzw. kann ich im Monat zur Seite legen?“, „Möchte ich flexibel Geld anlegen und auch pausieren können?“ oder „Wie viel Risiko bin ich bereit zu tragen?“ Auf Basis dieser Angaben wird der Berater im gemeinsamen Beratungsgespräch einen individuellen Vorschlag für die private Altersvorsorge erarbeiten.

 

* Quelle: Deka-Anlegermonitor August 2017. Befragt wurde 18- bis 29-Jährige.

** Annahme: Fondssparplan über 100 Euro monatlich. Laufzeit des Sparplans 15 Jahre, danach keine weiteren Sparraten, das Vermögen verzinst sich 25 Jahre weiter. Die Renditeannahme ist aus langjährigen Durchschnittswerten der Vergangenheit abgeleitet und beruht auf Szenarien mit unterschiedlichen (sowohl positiven als auch negativen) Marktbedingungen, welche die Art und die Risiken der in die Annahme einbezogenen Arten von Finanzinstrumenten widerspiegeln, ohne Berücksichtigung von Kosten. Bitte beachten Sie: Die angegebene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.