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200-jähriges Bestehen Esslinger Synagoge

gesponserte Veranstaltungen

Wir unterstützen mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro

Im Jahre 2019 feiert die Esslinger Synagoge ihr 200-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten anlässlich dieses besonderen Jubiläums unterstützt die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. Anlässlich der symbolischen Scheckübergabe an Wolfgang Drexler, Sprecher des Unterstützerkreises jüdische Kultur in Esslingen, begründet Landrat Eininger, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, dieses Engagement wie folgt: „Das Judentum und die Synagoge sind bis heute ein wichtiger und  lebendiger Bestandteil der Esslinger Geschichte. Gerade wegen der schrecklichen Ereignisse in der Reichspogromnacht 1938 müssen wir uns dem Thema Religionsfreiheit und Toleranz stellen. Wir dürfen diese schreckensvolle Vergangenheit nicht verschweigen und müssen mehr denn je daran erinnern. Unsere Spende soll ein Zeichen dafür sein. Gleichzeitig honorieren wir das Engagement des Unterstützerkreises jüdischer Kultur hier in Esslingen. Gerade in Zeiten wiederaufkommender Ressentiments gegenüber anderen Religionen als dem Christentum erinnern wir an solche Vorfälle wie die Reichspogromnacht und die Wichtigkeit von Religionsfreiheit und Toleranz.“

1819 konnte die Jüdische Gemeinde Esslingen das frühere Zunfthaus der Schneider erwerben und zu einer Synagoge umbauen. 1938 wurde die Synagoge nach dem Novemberprogromen sehr stark zerstört. Die Wiedereröffnung der Synagoge nach der Schändung im Jahre 1938, sowie nach diversen Zwischennutzungen, unter anderem als Jugendhaus und Galerie, erfolgte
im März 2012. Mit der Wiedereröffnung einher ging die Neugründung der jüdischen Gemeinde in Esslingen als Filialgemeinde der Stuttgarter Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW). 250 bis 300 Personen jüdischen Glaubens leben heute in Esslingen und finden in der Synagoge seit 2012 eine neue religiöse Heimat. Die IRGW ist stolz auf die Entwicklung in Esslingen, wie Professorin Barbara Traub, Vorstandsvorsitzende der IRGW, bezeugt: „In Esslingen erleben wir eine aktive und lebendige jüdische Gemeinschaft. Dies ist der offenen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken und nicht zuletzt der Unterstützung, die wir durch Politik und Wirtschaft erfahren. Dafür sind wir sehr dankbar.“