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Achtung, Cyberattacke!

KSK erklärt

Im Gespräch mit Rainer Dangel, Leiter unserer Abteilung Versicherungen


Die Gefahr von Cyberattacken befindet sich weltweit auf ihrem Höhepunkt. Auch letztes Jahr sind bekannte Firmen aus unserer Region, z.B. Pilz und die Landesmesse, Hackerangriffen zum Opfer gefallen. Um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, sollte vorsorglich ein Schutz aufgebaut werden.


„Wenn der Schaden mal da ist, nutzt der Abschluss nichts mehr.“ Im Gespräch mit Rainer Dangel, Leiter unserer Abteilung Versicherungen.

Beinahe wöchentlich ist von neuen Cyberangriffen zu hören. Haben Sie das Gefühl, dass das Thema schon in den Köpfen der Unternehmer und Geschäftsführer angekommen ist?

Die Berichterstattung lässt einige Menschen schon aufhorchen. Aber es ist wie bei vielen Themen im Leben: Es betrifft immer nur „die anderen“. Und manchmal ist den Unternehmen und Geschäftsführern gar nicht bewusst, welche Risiken finanzieller Natur aus derartigen Angriffen im eigenen Unternehmen schlummern. Viele Kunden wissen zudem nicht, dass man solche Risiken absichern kann, verbunden mit Assistanceleistungen durch Spezialisten im konkreten Schadenfall. Denn die EDV läuft bei einigen kleinen und mittleren Unternehmen so nebenbei und ist nicht immer professionell betreut.

Gibt es ein Mindestmaß an Cyberversicherung, das jedes Unternehmen haben sollte?

Nein, das lässt sich nicht pauschalieren. Wichtig ist, dass der Schutz zum Unternehmen passt. Das gilt im Übrigen für alle Absicherungen. Im Schadenfall zeigt sich, wie gut die Analyse war. Wir  legen Wert darauf, dass unsere Kunden in allen Teilbereichen eine zum Umsatz, zur Tätigkeit oder auch zu den Gebäuden und Inhalten abgestimmte Versicherungslösung bekommen. So sehen wir das auch bei Cyberrisiken. Es gibt ein standardisiertes „Einstiegsprodukt“. Das ist günstig und bietet einen gewissen Schutz. Ob es zum Unternehmen passt, finden wir in einem  Beratungsgespräch heraus. Ist das nicht der Fall, gehen wir auf ein individuelles Deckungskonzept, das sich exakt an den Bedürfnissen des Unternehmens orientiert, aber auch ein wenig mehr Geld kostet.

Was im Gewerblichen passiert, gibt es auch im privaten Umfeld: Amazon-Konto geknackt oder Cybermobbing. Wer sollte – würden Sie sagen – eine private Cyberversicherung
abschließen? Und wann?

Eine Cyberversicherung kommt im Prinzip für jeden in Frage, da wir vermutlich nahezu alle das Internet nutzen, dort einkaufen oder kommunizieren. Der Schutz ist für wenig Geld zu haben. Und so können zum Beispiel Beratungsleistungen bei Cybermobbing oder gehackte Amazon-Accounts finanziell abgesichert werden. Wann der richtige Zeitpunkt ist? Sofort. Denn wenn der Schaden
mal da ist, dann nutzt der Abschluss nichts mehr.


Sie haben Fragen zur Cyberversicherung? Dann wenden Sie sich gerne an Rainer Dangel. Telefon: 0711 398-44412, E-mail: rainer.dangel@ksk-es.de. Informieren Sie sich über die Cyberversicherung der SparkassenVersicherung – diese kann einen Angriff zwar nicht verhindern, jedoch das Schadenspotential minimieren. 

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