Zum Hauptinhalt springen

Ohne meinen Anwalt sage ich nichts

KSK Inside

Florian Stockinger macht bei uns ein Praktikum in der Rechtsabteilung. Wir haben ihn interviewt.


21 Jahre jung. Bachelor oft Arts. Aktuell mitten im zweiten Studium. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium beendete er bereits nach nur 11 Jahren. Aber keine Sorge: Florian brach weder kurz vor Schluss die Schule ab, noch gibt es jetzt G7. Der Ludwigsburger übersprang die zweite Klasse und schaffte so sein Abitur in 11 statt 12 Jahren. Anschließend absolvierte er das duale Studium mit der Fachrichtung BWL Bank. Aber nur als ersten Schritt – eine „Vorbereitungsmaßnahme“ auf sein Jura-Studium.

Aktuell befindet er sich im dritten Semester an der Universität Regensburg. Seine Stärken: abstraktes und logisches Denken. Probleme erkennen und Lösungen erarbeiten. Und genau das macht er aktuell in unsere Kreissparkasse. Genauer gesagt in der Rechtsabteilung. Während des sechswöchigen Praktikums gibt es viel für Florian zu tun. Er muss die aktuellen Sachverhalte aufklären. Dazu gehört auch eine umfangreiche Recherche zum Beispiel bei den beteiligten Personen. Der 21-Järhige erstellt ein Gutachten und diskutiert dieses mit den Kollegen aus der Rechtsabteilung. Und damit noch nicht genug. Selbst vor 70 seitenlangen Konsortialkrediten mit komplexen Klauseln schreckt er nicht zurück. Seite für Seite prüft er mögliche Fehlerquellen. Diese Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Recht macht das Praktikum für Florian besonders spannend.

Theorie vs. Praxis

Zwischen Theorie und Praxis stellt Florian einige Unterschiede fest. In der Universität sind Sachverhalte oft klar vorgegeben. In der Praxis muss er viel mehr recherchieren. Nachforschen, was wirklich wahr ist. Und das dann auch beweisen können. Dabei ist auch taktisches Denken gefragt. Er muss abwägen, ob man ein Rechtsrisiko eingehen kann oder nicht. In der Berufswelt müssen Entscheidungen auch noch deutlich schneller getroffen werden. Schließlich brauchen die Mandanten „as soon as possible“ eine Rückmeldung. Am Besten auch für Nichtjuristen gut verständlich. Es gibt also einiges zu üben. Wir wünschen Florian für seine berufliche Laufbahn alles Gute.