Zum Hauptinhalt springen

Schaffa, schaffa, Unternehma gründa

gesponserte Veranstaltungen

Darum geht´s beim Deutschen Gründerpreis für Schüler


Sie kommen. Die Schülerinnen und Schüler. Sie versprühen Gründergeist. Das eine Team schleppt eine schwere Kiste aus hellem Holz. Vorne hat sie drei Schubladen. An der Oberseite befinden sich rechts und links weiße Gitterstäbe. In der Mitte liegt ein weiches Plüschtier. „Verletz dich nicht wieder an der Kiste“, sagt Natani. Sicherheit steht an erster Stelle des Teams „SiGeVo“ - Sicherheit geht vor. Auch bei ihrer Idee für den Gründerpreis. „Alles für den Wickeltisch“, kontert Lara. Die Drei sind auf dem Weg zur Landessiegerehrung des 19. Gründerpreises für Schüler. 

Die Besten der Besten

Allein in Baden-Württemberg nahmen 140 Schülerteams teil. Die besten fünf kommen heute in der Sparkassenakademie in Stuttgart zusammen. Unglaublich aber wahr: Die Plätze eins bis drei gehen an Teams der John-F.-Kennedy-Schule in Esslingen-Zell. „Wir sind stolz wie Bolle“, sagt Peter Heckl, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsleiter Geschäftskunden unserer Kreissparkasse. „Das ist ein großer Verdienst der Schule. Solche Projekte unterstützen wir gerne. Ich bin immer wieder erstaunt, auf welche Ideen die Teams kommen“, lobt Heckl.


WiSiKo = WickeltischSicherheitsKonzept

“Wir haben bewusst ein Produkt aus dem Sozialen Bereich entworfen“, sagt Lara. „Die meisten Teams beschäftigten sich mit dem Thema „Umwelt“. Wir wollten uns abheben. Bei der Materialwahl haben wir natürlich trotzdem auf Umweltaspekte geachtet“, ergänzt Leonie. Während der Projektphase gab es mehrere Knackpunkte. Die Finanzplanung oder die Marktanlayse beispielsweise. „Als wir alle Aufgaben erledigt hatten, war es wie eine kleine Erlösung.“, berichtet Natani lachend. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Platz sieben deutschlandweit und der erste Platz in Baden-Württemberg. Herzlichen Glückwunsch. Mehr über den sicheren Wickeltisch „WiSiKo“ lesen Sie hier. 

Brandflecken verhindern und Lebensmittelverschwendung stoppen

Kein weiteres unnützes Komsumprodukt. Das war das Ziel der Zweitplatzierten. „Wir möchten ein Alltagsproblem lösen, das jeder kennt“, sagt Beyza. Die Deutschen werfen jährlich 109 kg Lebensmittel pro Haushalt weg. Das soll die App „Eat The Rest“ ändern. Sie erinnert den Nutzer an Lebensmittel, die bald ablaufen. Rezeptvorschläge, wie die Lebensmittel verarbeitet werden können, gibt´s direkt dazu. 

Heiß her geht´s bei Platz drei. Aber nur solange, bis die Stelzen des Bügeleisens „SmartIron“ ausfahren. Brandflecken, Löcher oder sogar Brände durch ein Bügeleisen sind damit Geschichte. Das smarte Bügeleisen passt seine Temperatur an den Kleidungsstoff an. So wird Bügeln für Jeden zum Kinderspiel.

Umwelt ist ein wichtiges Thema bei den diesjährigen Gründerideen

Gemüse und Obst anpflanzen - ohne Vorwissen und Aufwand. Das schafft die viertplatzierte „Evergreen GmbH“. Mit ihrer App und einem Sensor hat jeder einen grünen Daumen. Platz Fünf geht an ECup. Ihre umweltfreundliche Trinkflasche schützt die Umwelt. Auf Plastik verzichten sie vollständig. Auch bei der Verpackung.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Nach den Pitches zur Vorstellung der Gründerideen und der Preisverleihung geht es auf Sightseeing-Tour. Mit einer Reiseführerin erkunden die Teams Stuttgart. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Worstes: Der Fernsehturm. 1956 erbaut als erster Fernsehturm der Welt. Mit Antennne ist er 217 Meter hoch. Für die Schülerinnen und Schüler geht es auf 155 Meter. Von hier oben haben sie nochmal einen ganz anderen Blick auf ihre Ideen. 

 

Bilder: Sascha Baumann | all4foto | all4media