Zum Hauptinhalt springen

Was das Rentenpaket bringt

KSK erklärt

Die Bundesregierung stärkt die gesetzliche Rente und bessert das Niveau für Eltern auf. Trotzdem bleibt Eigeninitiative gefragt.

Die Bundesregierung stärkt die gesetzliche Rente und bessert das Niveau für Eltern auf. Trotzdem bleibt Eigeninitiative gefragt, wenn der Lebensstandard im Alter nicht leiden soll.

Wer ein Leben lang arbeitet, soll sich auf eine „auskömmliche Altersversorgung verlassen können". So hat Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) das Rentenpaket der Großen Koalition begründet, das in dieser Woche vom Bundestag beschlossen wurde. Aus drei Elementen besteht die Aufbesserung – Eltern, Frührentner und alle Arbeitnehmer sollen davon profitieren.

Für jeden, der bereits über 26-jährige Kinder hat, gibt es ab dem kommenden Jahr eine Aufbesserung der Rente: Mütter und Väter vor 1992 geborener Kinder bekommen dann pro Kind rund 15 Euro mehr im Monat. Auch für krankheitsbedingte Frührentner gibt es Verbesserungen. Rechnerisch hat die Rentenkasse hier bislang pauschal so kalkuliert, als hätten sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet – jetzt gilt das jeweils individuelle Renteneintrittsalter, das nach und nach auf 67 Jahre steigt. So erhöhen sich die Frührenten.

Für alle Arbeitnehmer wichtig: Bis zum Jahr 2025 wird der Beitragssatz bei 20 Prozent gedeckelt. Das Rentenniveau eines Durchschnittsverdieners, der 45 Jahre Vollzeit gearbeitet hat, soll zudem bei 48 Prozent des Durchschnittslohns gehalten werden. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass selbst dieser langjährige Vollzeit-Berufstätige im Alter mit deutlich weniger Geld auskommen muss – wenn er nicht anderweitig zusätzlich vorgesorgt hat.

Die folgende Berechnung für drei typische Verdiener in unterschiedlichem Alter macht deutlich, wie groß die sogenannte Versorgungslücke ist:

Experten empfehlen deshalb einhellig, die gesetzliche Rente durch eine eigene Altersvorsorge zu ergänzen. Dazu sind etwa Sparpläne auf Investmentfonds geeignet. Fondssparer legen dabei jeden Monat eine passende Summe zurück – schon ab 25 Euro kann der Anleger einsteigen. Die Raten lassen sich je nach Lebenssituation immer wieder anpassen und bei Bedarf auch mal aussetzen, Zu- oder Auszahlungen sind jederzeit möglich. Regelmäßige Investitionen in breit streuende Aktienfonds haben noch einen weiteren Vorteil: Kursschwankungen bei Aktien werden langfristig geglättet. Denn ist der Fondspreis einmal niedriger, kaufen Anleger mit der gleich bleibenden Sparrate mehr Anteile – und umgekehrt.

Wie mit solchen Sparplänen die Versorgungslücke im Alter geschlossen werden kann, erklärt fondsmagazin detailliert in einem Schwerpunktthema ab dem 13.November. Melden Sie sich hier zum Newsletter an, um alle Informationen zur Altersvorsorge mit Fondssparen automatisch zu erhalten.

 

Quelle: Fondsmagazin

Stand: 8.11.2018