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Wie viel Geld gibt es auf der Welt?

KSK erklärt

Dass Finanzbildung nicht langweilig sein muss, zeigt die Veranstaltung „Wie kommt das Geld in die Welt“ mit „Willi-will‘s-wissen“- Autor Uwe Kauss


Uwe Kauss kennt sich mit Geld aus. Und er weiß, wie man Kindern Wissen vermittelt. Für die ARD-Kindersendung „Willi will‘s-wissen“ hat er schon mehrere Bücher geschrieben; eines davon trägt den Titel „Wie kommt das Geld in die Welt“. Gemeinsam mit Regionalbereichsleiter Markus Deutscher in Nürtingen und Vorstandsvize Oliver Kolb in Esslingen brachte er über 250 Kindern im Rahmen des Projekts „Zeitung in der (Grund-) Schule“ die Welt des Geldes näher.

Wer hat das Geld erfunden? Warum brauchen wir Geld? Wie viel Geld gibt es auf der Welt? Woher kommt die Bezeichnung Moneten? Solche und andere Fragen stellten die interessierten Grundschüler aus Nürtingen, Wolfschlugen, Esslingen, Plochingen, Mettingen und Ruit in fünf interaktiven Veranstaltungen in den Hauptstellen Nürtingen und Esslingen. Im nachgestellten Tauschmarkt etwa erkannten die Schüler die Schwierigkeiten des Warenhandels ohne Geld. „Mit Geld bekommt man viel schneller, was man will“, stellte ein Schüler fest.

„Müssen die Mitarbeiter einer Bank das Geld von Hand zählen, das die Kunden einzahlen?“ Auf diese Frage kam die Geldzählmaschine zum Einsatz. Und dass ein kaputter Geldschein noch was wert ist, demonstrierten Deutscher und Kolb, indem sie einen Zehn-Euro-Schein zerrissen; einen weiteren zündeten sie an – mit dem Hinweis an die Schüler, dies nicht nachzuahmen und sorgsam mit Geld umzugehen. Die kaputten Scheine können wir bei der Bundesbank umtauschen – sofern mehr als die Hälfte des Scheines noch vorhanden und erkennbar ist, so die beiden Geldexperten.

Die Resonanz von Lehrern und Schülern auf die Veranstaltungen war großartig. Positiv aufgenommen wurde die Tatsache, dass die Kreissparkasse „Zeitung in der Schule“ nicht nur finanziell fördert, sondern auch eigene Veranstaltungen zu relevanten Themen anbietet. Das von Uwe Kauss entwickelte Veranstaltungskonzept zeigt, dass auch vermeintlich trockene Themen spannend, unterhaltsam und kindgerecht vermittelt werden können.