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Stiftung Kreissparkasse engagiert sich gegen Gewalt an Frauen

Die Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen fördert erneut zwei Esslinger Vereine, die ihre sozialen Aufgaben teilweise nur mit Hilfe von Spenden oder Zuschüssen erfüllen können. Stiftungsgeschäftsführer Marcus Wittkamp und Felix von Heißen, Leiter Privatkunden Esslingen der Kreissparkasse, überreichten einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro an die Vertreterinnen von „Wildwasser Esslingen“ und „Frauen helfen Frauen Esslingen“.

Der Verein „Wildwasser Esslingen“ wendet sich mit seiner Fachberatungsstelle und einem speziellen Hilfeangebot an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sexuelle Gewalt erlebt haben.  Der seit 1991 bestehende Verein verfügt über ein gut ausgebautes Netzwerk zu Opferschutzanwälten, zur Trauma-Ambulanz, den psychologischen Beratungsstellen, der Kriminalpolizei, sensibilisierten Gynäkologen, dem Klinikum Esslingen und weiteren Einrichtungen. Wie „Wildwasser“-Vorstandsmitglied Ulrike Horender und Fundraising-Beauftragte Isabelle Schall berichteten, bot der Verein im vergangenen Jahr in 131 Fällen professionelle Hilfe an. In 39 dieser Fälle handelte es sich um akute Kinderschutz-Angelegenheiten.

Der Verein „Frauen helfen Frauen Esslingen“ engagiert sich seit 1982 gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Mit dem Frauenhaus Esslingen bietet die Organisation den Betroffenen Schutz und eine sichere Unterkunft, wo sie eine neue Perspektive für ihr eigenes Leben entwickeln können. In seiner Esslinger Beratungsstelle fasst der Verein darüber hinaus ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot für Frauen zusammen, die in ihren Beziehungen häusliche Gewalt erleben oder erlebt haben.

„Die Spende der Stiftung Kreissparkasse ist für uns ein großes Geschenk, mit dem wir unsere Aufgaben erfüllen und erweitern können“, erklärte Frauenhaus-Mitarbeiterin Heike Liekam. Auch bei „Wildwasser“ ist die Freude über die Finanzspritze der Stiftung Kreissparkasse groß: „Nur wenn wir solche Gelder bekommen, haben wir die Chance, uns weiterzuentwickeln“, sagte Isabelle Schall.

 Martin Turetschek

Martin Turetschek